04. Oktober 2017

Margot Gaitzsch zur Arbeitstagung "Frieden.Kultur.Stadt": Bürgerschaftliches Engagement besser würdigen

Mit großem Erfolg fand vom 01. bis 03. Oktober 2017 die Arbeitstagung "Frieden.Kultur.Stadt" in Dresden statt, auf der Teilnehmende aus Coventry, Milano, San Sebastian, Thessaloniki, Kragujewac, Sarajevo, Tübingen, Osnabrück, Schweinfurt und anderen europäischen Städten miteinander den Dialog suchten. Sie konnten sich über sehr gut funktionierende Formen einer breiten Bürger*innenbeteiligung sowie über Probleme austauschen. Das von Matthias Neutzner mit seinen Mitstreiter*innen von "Memorare Pacem" gewählte offene Format der Veranstaltungen im Hygienemuseum am Sonntag und am Montag brachte alle Beteiligten sehr schnell ins Gespräch.

Der anschließende Teil der Veranstaltung, der "Bürgermeisterdialog", welcher vom Büro des Oberbürgermeisters organisiert wurde, unterschied sich deutlich von der offenen Form des Dialogs an den Vortagen.

Dazu erklärt Dr. Margot Gaitzsch, Teilnehmerin der Arbeitstagung:

"Leider honorierte Oberbürgermeister Dirk Hilbert in seiner Abschlussrede auf der Tagung mit keiner Silbe das bürgerschaftliche Engagement von Matthias Neutzner und "Memorare Pacem" und nahm keinerlei Bezug auf die offenen Gesprächsformen der stattgefundenen Workshops im Hygienemuseum. Das ist eine vertane Chance der offiziellen Würdigung von Bürger*innenbeteiligung in einer Stadt wie Dresden.

Ich möchte deshalb an dieser Stelle dem Mitorganisator Matthias Neutzner und seinen Mitstreiter*innen ein herzliches Dankeschön für diese gelungenen Diskussionsveranstaltungen übermitteln. Sich über die Aufgaben und Herausforderungen einer städtischen Friedenskultur auszutauschen, ist gerade gegenwärtig eine notwendige Aufgabe für Bürger*innengesellschaft, Verwaltung und Politik, um zu einer neugestalteten und demokratischen Kommunikation des Austauschs zurückzufinden."

Kategorien: Gaitzsch, Pressemitteilung

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