18. September 2015 Dr. Martin Schulte-Wissermann

AF0731/15: Marienbrücke

"Nach einer Reihe von Unfällen ist die gemeinsame ÖPNV/Kfz-Spur am Beginn der Marlenbrücke (in Richtung Altstadt) abmarkiert und somit für den Kfz-Verkehr gesprerrt worden. Auf der Marlenbrücke selbst steht den Kfz aber weiterhin neben der eigenen Fahrspur auch die Spur des ÖPNV zur Verfügung.
Dies führt laut Aussage der DVB zu staubedingten, regelmäßigen Verspätungen der Bahn um bis zu sieben Minuten in den Stoßzeiten.

1. Wieviele Kfz passieren die Kreuzung am Ende der Marlenbrücke in Geradeaus-Richtung in einem Ampelumlauf? Wie lang ist der sich hieraus ergebende effektive Auto-Raum, der in einem Ampelumlauf am Knotenpunkt abgewickelt werden kann?"

2. Wieviele Kfz passieren die Kreuzung am Ende der Marlenbrücke rechtsabbiegend (in Richtung Ostragehege) in einem Ampelumlauf? Wie lang ist der sich hieraus ergebende effektive Auto-Raum, der in einem Ampelumlauf am Knotenpunkt abgewickelt werden kann?"

3. "Wäre es nicht sinnvoll, ab dem Maximum dieser beiden "Abräumvolumina" die Rechtsabbiege- und den Geradeausverkehr gemeinsam in einer Spur zu führen und die ÖPNV-Spur allein der Bahn zu überlassen? Welche Auswirkungen hätte ein solches Vorgehen für die Knotenpunkte diesseits und jenseits der Elbe?"

4. a. Welche Auswirkungen hätte eine vollständige Sperrung der ÖPNV-Spur für den Kfz-Verkehr in Richtung Altstadt auf den Kfz-Verkehr {LOS-Veränderung an den Knotenpunkten diesseits und jenseits der Elbe)?

4. b. Welche Auswirkungen hätte eine vollständige Sperrung der ÖPNV-Spur für den Kfz-Verkehr in Richtung Altstadt für den ÖPNV-Verkehr {durchschnittliche und maximale Verspätungen)?

5. "Wieviele Personen überqueren die Marienbrücke täglich mit dem Kfz bzw. mit der Bahn?"

AF0731/15 von Dr. Martin Schulte-Wissermann (beantwortet am 11.09.2015)

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